Marco Adameck

Marco Adameck

Vor gut 10 Jahren bin ich darauf angesprochen worden, ob ich die örtliche Kommunalpolitik nicht aktiv mit meinem Wissen über nachhaltigen Fremdenverkehr unterstützen möchte. Obwohl ich beruflich sehr stark eingebunden war und auch mit zeitintensiven Hobbys wie dem Kutschenfahrsport, Gärtnern und naturkundlichen Exkursionen beschäftigt bin, habe ich zugesagt. Seitdem bin ich beratendes Mitglied im Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsausschuss der Gemeinde.

Der Umwelt- und Naturschutz ist seit meiner Kindheits- und Jugendzeit mein Hauptthema, das ich auch im Studium der Kulturgeschichtswissenschaften und der Geographie sowie im Berufsleben stets weiterverfolgt habe. So auch als Angestellter bei einer Kreis- und einer Samtgemeindeverwaltung und jetzt seit vielen Jahren beim Deutschen Jugendherbergswerk mit einem Arbeitsschwerpunkt in nachhaltigem Wirtschaften.

Für Handeloh wünsche ich mir, dass es seinen dörflich ländlichen Charakter mit den vielen grünen Freiräumen behält und sich ein nachhaltiger Tourismus entwickelt, der sowohl den örtlichen Betrieben, neu zu gründenden Betrieben als auch den Handeloher Einwohnerinnen und Einwohnern zugutekommt. Dazu gehört für mich zunächst ein funktionierender Nahverkehr. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Erixx zurzeit als zuverlässiges Verkehrsmittel nicht mehr taugt. Hier muss sich etwas ändern. Auch fehlt eine Verbindung nach Tostedt, immerhin befindet sich hier unser Rathaus. Meine Idee ist eine Busverbindung von Hanstedt, über den Wildpark Nindorf, Undeloh, Wesel und Handeloh  nach Tostedt. Diese würde den Ortschaften eine Verbindung zu ihren Rathäusern ermöglichen, einen Anschluss an den Erixx bieten und zudem eine ganzjährige Verbindung für Touristen zu wichtigen Punkten in der Region bieten. Wichtig ist es, zu einer vorausschauenden Ideenentwicklung gemeinsam mit allen interessierten Bürgern und Bürgerinnen zu kommen und daraus Zukunftspläne zu entwickeln und nicht nur den Entwicklungen hinterher zu laufen und auf viele EU-Zuschüsse zu verzichten. Was soll zu Beispiel aus dem Bahnhofsgelände werden? Doch nicht nur ein öder Stellplatz für Wohnmobile mit all seinen Problemen und geringem Nutzen.

Nach Ablauf der kommenden Legislaturperiode mit Annäherung an das Rentenalter werde ich mich von meinen Ämtern zurückziehen, um jüngeren Aktiven mit frischen Ideen Platz zu machen.